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Montag, 12. März 2012

Kind

© Siat


Kindchen, Kindchen
Zage nicht
Hör´ auf das, was Herze spricht
Führt Dich weise
Auf der Reise
Hin zu Deiner Wahrheit Licht

Kindchen Kindchen
Traue fein
Deinem Herz und Seel´ allein
Bring´ Dir Wahrheit
Bring´ Dir Klarheit
Aus der Tiefe Deines Sein

Kindchen, Kindchen
Folg´ dem Pfad
Der sich vor Dir offenbart
Folg´ dem Rufen
Zu den Stufen
Find´, was Deiner lange harrt.

© Siat
06.03.2012

Dienstag, 21. Februar 2012

वक्रतुण्ड महाकाय सुर्यकोटि समप्रभ
निर्विघ्नं कुरु मे देव सर्वकार्येषु सर्वदा
Vakratunda Mahakaya Suryakoti Samaprabha |
Nirvighnam kuru me deva Sarvakaryeshu Sarvada ||

Oh Du mit geschwungenem Rüssel,
Mit großem Körper
Und mit dem Glanz von Millarden von Sonnen,
Ich bitte Dich,
Alle Hindernisse von den Handlungen und Taten zu beseitigen
Die ich tun will

~*~*~*~*~


Ganapati
Hell erstrahlst
Deine Hilfe offenbarst

Strahlend glänzend
Bist Du Schild
Nimmst, was sich entgegen stellt

Freund und Helfer
Lächelst sanft
Dir gehört mein großer Dank!

Jai Geneshji!

©Siat
16.02.2012



Künstler/Artist: unbekannt/unkown







Montag, 13. Februar 2012

Kein Platz für Spott unter Barden

Hm... Eigentlich ging ich immer davon aus, dass Hohn- und Spottgedichte auch zu den "Arbeitsgebieten" von Barden gehören.
Da bin ich jetzt eines besseren belehrt worden.
Zum einen könne mein Spottgedicht Bundespräsi unser wegen des offensichtlichen Bezuges zum Vater-unser religiöse Gefühle verletzen, zum anderen hat es in einem Gedicht-Unterforum (eines Druidisch-Bardischen Boards) keinen Platz, weil der Bezug zum Naturreligösen fehlt.

Wäre eine Einschränkung der bardischen Werke eben nur auf Naturreligiöses offensichtlich eingeschränkt, könnte ich es ja durchaus verstehen.
Aber wenn ich bardische Kunst, die eben auch Hohn- und Spottwerke beinhaltet dort, wo sie angebracht sind, ernst nehme (und in solch einem Bord nehme ich es eigentlich an ;) ), dann halte ich den fehlenden naturreligiösen Bezug eigentlich für etwas schwach, um einen Beitrag zu löschen.

Um den offensichtlichen Bezug zum Vater-unser wird man sicherlich streiten können, das mag ich durchaus zugeben.


Nun, aber es ist doch immer wieder schön, etwas Neues hin zu zu lernen, nicht wahr ? :D


Siat

Donnerstag, 2. Februar 2012

Imbolc

Imbolc

Leise, leise ruft die Nacht
Flüsternd, lockend, stark mit Macht
Eisig klirrend ist die Luft
Mondlicht, silbern-glänzend, ruft

Sterne funkeln, glimmen hell
Tragen meine Füße schnell
Silberfunken tanzen sprühend
Bring´ des Wassers Lauf zum Glühen

Leise klingt das Lied der Sterne
Durch die samtig, funkelnd Ferne
Öffnet Tore in den Weiten
Dringt durch alle Ewigkeiten

Zarte Energien weben
Nach des Frühlings Wärme streben
Ruf des Lebens hell erklingt
Mit Macht es an die Erde dringt

© Siat
02. Februar 2012



Allen Lesern ein wundervolles, gesegnetes und lichtreiches Imbolc!
Mög´ das immer stärker werdende Licht Eure Wege erhellen, Euch begleiten und stärken!
Seid gesegnet!

Siat

Freitag, 14. Oktober 2011

Zeit zu gehen

Scheideweg
© by Siat


 
Manchmal ist es Zeit zu gehn
Sich abzuwenden, weg zu sehn
Abzuschütteln alten Staub
der neue Sicht und Atem raubt

Abzutrennen, was noch bindet
Was sich tief verwurzelt findet

Manchmal ist es Zeit zu gehn
Sich abzuwenden, weg zu sehn
Was gefunden, ist vergangen
Nur ein Echo hält umfangen

©Siat 15.09.2011

Herbst

Schweigend schreitet Sie durchs Land
Sens´und Kessel in der Hand
Schreitet schweigend durch die Flur
Rot wie Blut ist Ihre Spur

Was zur Reife kam nun fällt
So sie die Balance erhält
Ruhet sanft in ihrem Schoß
Bis sich erfüllt des Rades Los

Schweigend schreitet Sie durchs Land
Sens´und Kessel in der Hand
Es schreitet schweigend durch die Weit´
Die Schnitterin der Lebenszeit.



©Siat
02.10.11

Freitag, 8. April 2011

Dankbarkeit

Voller Dank blick ich zurück
An die Zeit mit Dir
An all die Stunden voller Glück
Die wir verbrachten hier

Ich denke an das ganze Leid
Was Du gelindert hast
An all die Stunden Bitterkeit
Wo ich bei Dir fand Rast

Schenktest Freude in der Not
Gabst Fried´ in Seel´ und Herz
Heut´ betraur´ ich Deinen Tod…
Fühl in mir großen Schmerz

Vermiss Dein wohlig Schnurren
Wenn kuschelnd wir beisamm´
Vermiss Dein angenervtes Knurren
Wenn Richard zum Spielen kam

Werd´ vermissen, wenn wir schlafen
Dein´ Hoppser auf den Bauch
Dein Erspüren des Erwachens
Wenn wir dann wachten auf

Dein freundlich Gurren alle Zeit
Wann immer wir uns sah´n…
Dies alles ist Vergangenheit…
Erinn´rung bleibt nur da

Dankbar blick ich auf die Zeit
Die wir zusamm´ verbracht
Egal was kam, ob Freud´ , ob Leid
Du hast sie mit gemacht

Gabst Lieb´ und Trost in Übermaß
Warst immer da für mich
Teilten viel Freud´ und Spaß…
Für all dies lieb ich Dich

Zu kurz war meine Zeit mit Dir
Zu schnell der Abschied da
Hast einen ew´gen Platz in mir
Bist mir für immer nah.






Mittwoch, 6. April 2011

Minka-In memoriam

Ein Lichtermeer soll Dich begleiten
Auf Deinem Heimgang hell
Dankbar für die schönen Zeiten
Doch verging´s zu schnell

Dich loszulassen fällt uns schwer
Wie Menschen nun mal sind
Dein Platz in unsrem Haus ist leer
Du bleibst immer unser Kind

Offen für Dich steht das Tor
Die Heimat ruf Dir zu
Es kommt uns sicher lange vor...
Doch wieder kommst bald Du.


Bis bald, liebste Minka... :´´(

In Liebe StarFire und Siat


Sonntag, 12. Dezember 2010

Nach der Dunkelheit

Dunkle Wolken sind vergangen
Ich sehe klar, was ist und war
Ein´ langen Weg bin ich gegangen
Doch nun ist Frieden endlich da.

Die Sonne scheint auf meinem Weg
Ich fühl mich leicht und frei
Freu mich auf meinen Pfad und Steg
Lach und sing dabei

Was auch kommt, ob Freud´ und Leid
Ich fühl es endlich tief
Ist ein Geschenk der Ewigkeit
Ist etwas, das ich rief

Doch bestimm ich selbst mein Sein
Bestimm was ich draus mach
Ob ich falle wie ein Stein...
Oder ob ich daran wachs

Vertrieben ist die Dunkelheit
Vergangen Gram und Schmerz
Endlich hab ich mich befreit!
Und Fried´ erfüllt mein Herz.

©Siat




Dienstag, 7. Dezember 2010

Du bist Antwort

Liebes, Liebes
Werde still
In Seele, Sinn und Geist
Kehr zurück zu Deiner Wurzel
Nimm an, was sie verheißt!

Liebes, Liebes
Weder Nacht noch Licht
Bringen was verheißen
Allein in DIR Du alles findest
Mit Mut kannst Du sie greifen!

Liebes, Liebes
Du allein bist Ursprung, Weg und Ziel
Du allein BIST Sein und Leben
Bist Frieden, süße Ruh´
Nur Du kannst sie Dir geben!

Auf alle Deine brennend Fragen
Auf alles, was Dich quält
Auf alles, was Dir Schmerz bereit´
Die Antwort Du schon hälst!

©Siat

Freitag, 5. November 2010

Diwali


Hell erleuchten Lichter-Schwärme
Warm und heilig diese Nacht
Sieg des Lichtes über Dunkel
Wird heute freudig hier gedacht

MahaLakshmi spendet Segen
Lächelt freundlich, reicht die Hand
Erfüllt das Herz mit strahlend Freude
Knüpft ein starkes heilges Band

MahaKali, dunkel tanzend
Zertrümmert Illusionen schnell
Trinkt das Blut Deiner Dämonen
Doch Ihr Segen leuchtet hell

MahaSaraswati Ma
Glänzt in Ihrem Mondgewand
Wissen und Erkenntnis schenkend
Strahlt Ihr Glanz in Seel´ und Land

Mondlos, dunkel diese Nacht
Shakti, Devi, Göttin rein
Doch Dein Glanz erhellt die Welt
Dringt tief in unsre Seel´ hinein

Hell erleuchten Lichter-Schwärme
Die Dunkelheit in diesem Land
Bring der Göttin reichen Segen
In jedes Haus durch Ihre Hand

©Siat


Künstler: unbekannt
 

Donnerstag, 26. August 2010

Gift

Ich fließe heimlich durch die Ven´
Kannst mich weder hör´n noch seh´n
Spüren kannst mich, ohne Gleich´
Werden Dir die Knie weich

Schweiß gebadet, Blut geschwitzt
Herzgeklopfe auf der Spitz
Heiß und kalt zur gleichen Zeit
Spürst in Dir das große Leid

Magenschmerz und Nervenfladdern
Fehlen Dir bald noch die Bladdern
Die Luft zum Atmen wir Dir knapp
Fühlst Dich elend, krank und schlapp

Vergifte schleichend Herz und Geist
Verneble Sinn und was Du weisst
Wagst Dich nicht, Dich zu erheben
© Siat



Montag, 9. August 2010

Lied der Nacht


Hört Ihr Kinder, die Lieder der Nacht
Im Schein der Sterne sie zu Euch gebracht
Höret die Weisen, die Sterne bewegen
Veränderung bringen, und Neues beleben

Lasst Euch tragen durch Zeiten und Welten
Begegnet den Göttern, den Weisen und Helden
Wandelt auf Pfaden so alt wie das Sein
Entdecket die Pfade, die Euch bringen Heim

Lasst Euch dort berühren vom Schöpfungsklang
Stimmet mit ein in der Sterne Gesang
Erfahrt, wer Ihr ward und wer ihr seid,
Und findet den Weg zu dem was Euch bereit´.

©Siat

Übermüdungs-Reimerei 3


Dunkel wird des Mondes Bild
Und ich werd hier auch schon wild
Bienen, Hummeln
Summ-summ-summ
Tummeln sich in mir herum

Wars im Hintern oder Bauch?
Ach der Kopf tut es sonst auch
Hummeln, Bienen
Ach wie schön
Wer will den jetzt schon schlafen gehn?

Ruhen kann man später noch
Im dunklen, kalten Erdenloch
Ein paar Nächte durchgemacht
Im Mondenspiel…
Wär´s doch gelacht!

Hummelmond und Bienenspiel
Ach, das wird mir bald zu viel
Schmetterlingen gäbs doch auch…
Und Mottenlicht…
Ach, hör bloß auf!

©Siat

Übermüdungs-Reimerei 2


Ticke-tacke macht die Uhr
Zäh und langsam geht sie nur
Erschöpft und müd
Kein Schlaf in Sicht
Reime ich…doch lieber nicht?

Ticke-Tacke macht die Clock
Trommelt leise wie ein Stock
Tröpfel-tröpfel
Pling-pling-pling
Gewitter wär ein schönens Ding

Donner, Blitz und Gloria
Ja, dann wär´ der Schlaf bald da
Donnergrollen
Blitzeslicht
Da säumt das Sandmännchen dann nicht

©Siat

Übermüdungs-Reimerei 1 ;)


Wirre Gedanken
In dunklen Pranken
Wie Brombeeren ranken
Wild sie Schranken
Durchbrechen
Und sprechen

In wilden Reimen
Ohne zu schleimen
Die Nächte zu rächen
Die mich noch knechten
Die mich noch leimen
Auf Schlafes Keimen

©Siat

Sonntag, 8. August 2010

Bleib bei Dir!

 
Sprich nur für Dich
Denn Du kennst nur Deine Gedanken

Sprich nur für Dich
Denn Du kennst nur was Dich bewegt

Sprich nur für Dich
Denn was Du sprichst ist Dein Ausdruck

Sprich nur für Dich
Denn was Du sprichst ist Dein Verständnis

Sprich nur für Dich
Dann bleibst Du bei Dir

©Siat

Freitag, 6. August 2010

Jai Mata Kali!

Gruß Dir
Schwarzhäutige Mutter!
Bluttrunkene Tänzerin!

Gruß Dir
Erhabene Kämpferin!
Zerstörerin aller Illusionen!

Gruß Dir, die Du alle Bande zertrennst!
Gruß Dir, die Du allen Schein offenbarst!
Gruß Dir, die Du alle Hindernisse beseitigst!

Gruß Dir, oh Kali!
Gruß Dir, Devi!
Gruß Dir, Mata!



Gruß Dir
Schreckensgesichtige Göttin!
Schädelgeschmückte Siegerin!

Gruß Dir
In Ekstase Rasende!
Im Zorne Wütende!

Gruß Dir, die Du ungeschminkte Wahrheit zeigst!
Gruß Dir, die Du ungeschmückte Erkenntnis bringst!
Gruß Dir, die Du den Spiegel der Selbsttäuschung zerschlägst!

Gruß Dir, oh Kali!
Gruß Dir, Devi!
Gruß Dir, Mata!

Gruß Dir
Vielarmige!
Dreiäugige!

Gruß Dir
Vollbewaffnete!
Unbezwingbare!

Gruß Dir, die Du Dämonen bezwingst!
Gruß Dir, die Du Schleier zerreißt!
Gruß Dir, die Du Sieg bringst!

Gruß Dir, oh Kali!
Gruß Dir, Devi!
Gruß Dir, Mata!


Jai Mata Durge!
Jai Mata Kali!
Jai Mahadevi!
©Siat


Künstler: unbekannt

Mittwoch, 4. August 2010

Nachtgedanken


Schlafend ruhst Du neben mir
Du Liebe meiner Seel´
Mein Herz verlangt so sehr nach Dir
Bist meines Lebens Quell´

Eins sind wir und ungetrennt
Seit Anbeginn der Zeit
Nichts gibt´s, was unsre Lieb´ benennt
Unser wahres Wesen zeigt

Durch Welten reisen wir und Leben
Immer wieder neu vereint
Ewiges Nehmen und ewiges Geben
Im Sternenlicht dies scheint

©Siat

Sturmnacht

 
Dunkle Nacht, von Sturm gepeitscht
Alte Weid´ am Flusse wacht
Alter Stamm an Stamme kreischt

Wolken schwarz, vom Wind getrieben
Altes Holz der Rinde knarzt
Alte Zeichen in ihr geschrieben

Schwarze Flut und brodelnd Tief´
Offenbar´n verborg´nes Gut
Wecken, was in Dir noch schlief

©Siat